Ratgeberinhalt des F.A.Z.-Immobilienmarkts

Pflegeimmobilien: Attraktive Kapitalanlage

Eine gute und effiziente Altersvorsorge ist wichtiger denn je. Wer mehr aus seinem Geld machen möchte, sollte die Anlageform seines Kapitals genau durchdenken.


Vorteile für Pflegeimmobilien

Hinweis:
Für den Erwerb einer Pflegeimmobilie ist mit einem Anlagevolumen von mindestens 130.000 € zu rechnen. Außerdem wird ein Anteil von ca. 20 % Eigenkapital vorausgesetzt.


Warum sind Pflegeimmobilien als Altersvorsorge so attraktiv? 

Schon in wenigen Jahren werden die Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung nicht mehr genügen, um nach Renteneintritt alle alltäglichen Kosten abdecken zu können. Deshalb sichern sich immer mehr Menschen durch private Rentenversicherungen ab. Diesbezüglich empfehlen Finanzexperten ihren Kunden Investitionen in Immobilien. Die Gründe für attraktive Immobilien als Kapitalanlage liegen auf der Hand. Einerseits stellen die Objekte einen guten Inflationsschutz dar und steigern die Chance auf Wertzuwächse. Andererseits sind Geldanlagen wie eine Pflegeimmobilie vermietbar. Dadurch ist ein Zusatzeinkommen im Rentenalter gesichert – eine gute Mischung.

Wodurch unterscheiden sich Pflegeobjekte von anderen Immobilien?

Eine Immobilie ist deshalb ein lukratives Mittel, um sich eine zusätzliche Rente zu sichern. Dennoch sollte die Entscheidung für ein bestimmtes Wohn- oder Geschäftsgebäude genau durchdacht werden. Schließlich ist eine Investition in eine klassische Immobilie mit einem hohen finanziellen Risiko verbunden. Oft verlieren die Mietobjekte auf Dauer an Wert. Schlimmstenfalls droht sogar ein Leerstand, der sich über mehrere Monate oder gar Jahre fortsetzt. Erschwerend kommt hinzu, dass die Suche nach zuverlässigen und liquiden Mietern möglicherweise viel Zeit in Anspruch nimmt. Von all diesen Problemen sind Investoren von Pflegeimmobilien nicht betroffen. Der Vorteil: Bei Pflegeimmobilien ist das Risiko für finanzielle Verluste wesentlich geringer.

 

Welche Vorteile bietet eine Pflegeimmobilie?

Bislang ist der Markt für Pflegeimmobilien noch längst nicht ausgeschöpft. Die Anzahl an privaten Anlegern ist immer noch recht gering. Diese Entwicklung ist in Anbetracht des demografischen Wandels erstaunlich. Die Bevölkerung in Deutschland wird immer älter. Dementsprechend wird die Nachfrage nach Pflegeimmobilien in den nächsten Jahrzehnten schrittweise ansteigen. Damit geht mit großer Wahrscheinlichkeit eine deutliche Steigerung dieser Immobilienpreise einher. Vermutlich wird es nur wenige Jahre dauern, bis sich diese Investitionen rentiert haben. Einer der größten Pluspunkte für Privatinvestoren ist allerdings der Pachtvertrag, der zwischen Betreibergesellschaften und den Kapitalanlegern geschlossen wird. Erfahrungsgemäß werden die Vereinbarungen mit den Pflegeheimbetreibern über einen langen Zeitraum abgeschlossen. Dieser Vorteil bietet den Investoren ein großes Stück Unabhängigkeit. Investoren erhalten die Mieteinnahmen auch in Zeiträumen, in denen die Pflegeappartements nicht vermietet sind. Darüber hinaus erfolgt eine stetige Anpassung der Miethöhe an wirtschaftliche Gegebenheiten. Im Regelfall sind die Betreiber generell für die Verwaltung aller laufenden Kosten verantwortlich. Beispielsweise müssen die Eigentümer der Pflegeimmobilien nicht die Nebenkosten tragen. Zumeist sichern die Betreibergesellschaften auch eine komplette Übernahme der Instandhaltungskosten zu.

 

Pflegeimmobilien als sinnvolle Option für konservative Kapitalanleger

Wer in eine attraktive Kapitalanlage mit hohen Renditechancen investieren möchte, trifft mit einer Pflegeimmobilie eine gute Wahl. Während andere Kapitalanlagen des Immobiliensektors relativ risikobehaftet sind, reduziert sich die Gefahr finanzieller Einbußen bei einer Pflegeimmobilie auf ein Minimum. Insbesondere für konservative Anleger ist die Geldanlage eine willkommene Methode, um sich langfristig wirtschaftlich abzusichern.

 

Pflegeimmobilien: eine Investition in die Zukunft

Welchen Zweck die Investition in das Pflegeobjekt erfüllen soll, hängt vom jeweiligen Kapitalanleger ab. In erster Linie werden die Investitionen für einen langfristigen Vermögensaufbau oder zur persönlichen Altersvorsorge genutzt. Aufgrund des derzeit bestehenden niedrigen Zinsniveaus können Interessenten Vereinbarungen über Finanzierungen zu günstigen Konditionen abschließen. Zudem sind Kapitalanlagen in Pflegeimmobilien ein probates Mittel, um Steuern zu sparen. Pluspunkte wie diese sind nicht von der Hand zu weisen. Wer sein Kapital kostengünstig und effektiv anlegen möchte, sollte sich deshalb umgehend über diese Investitionsform informieren. Derzeit sind Zinskonditionen und Preise für Pflegeobjekte noch verhältnismäßig gering. Da sich diese Umstände jederzeit ändern können, verspricht eine schnellmögliche Investition positive finanzielle Erfolge.

02.Altersvorsorge_nattanan23_Pixabay.jpgDie Investition in Pflegeimmobilien bietet eine finanzielle Sicherheit für die eigene Zukunft.© nattanan23 | Pixabay.com

 

Investitionen mit Fördermitteln – Weshalb sind die Finanzierungen von Pflegeimmobilien so attraktiv?

Ergänzend kommt hinzu, dass Investitionen in Pflegeimmobilien eine Kapitalanlage sind, die unter bestimmten Voraussetzungen von der KfW – der Kreditanstalt für Wiederaufbau – finanziell gefördert werden. Dieses Kreditinstitut ist die größte nationale Förderbank der Welt, die sich unter anderem für energieeffizientes Bauen einsetzt. Ihr Hauptaugenmerk richtet die Bank auf eine Finanzierung besonders energieeffizienter Neubauten, die als KfW-Effizienzhäuser des CO2-Gebäudesanierungsprogramms des Bundes finanziell unterstützt werden. Weisen die Pflegeimmobilien einen niedrigen CO2-Ausstoß und geringen Energieverbrauch auf, kommt der KfW-Förderkredit auch für die Pflegeobjekte in Betracht. Investoren profitieren beim Erwerb von Pflegeimmobilien von niedrigen KfW-Zinssätzen, die sich über eine Laufzeit von 10 bis 20 Jahren erstrecken – ein Angebot, das die Attraktivität dieser Geldanlagen unterstreicht.

 

Welche Rolle spielen Förderprogramme bei der KfW-Finanzierung?

Erfüllen die Antragsteller alle erforderlichen Bedingungen, erhalten sie ein zinsgünstiges Darlehen von bis zu 10.000 Euro je Wohneinheit. Diese finanzielle Unterstützung basiert beim Erwerb einer Pflegeimmobilie auf einzelnen Förderprogrammen. Allerdings wirken sich diese Fördermaßnahme nicht nur positiv auf die Finanzierung aus. Zugleich steigert sich der Wert der Pflegeimmobilie, da an den Erhalt des Kredits geknüpfte Voraussetzungen den Wert der Wohnobjekte beeinflussen. Unter energetischen Gesichtspunkten hochwertig konzipierte Pflegeimmobilien steigern die Attraktivität nicht nur für Investoren und Erwerber. Auch Bewohner fühlen sich in diesen Räumlichkeiten wesentlich wohler – ein deutlicher Pluspunkt für alle Beteiligten.

 

Welche Regelungen enthält das Förderprogramm 153?

Wer die Vorzüge einer Pflegeimmobilie als Kapitalanlage vollumfänglich ausschöpfen möchte, profitiert bezüglich der KfW-Förderung vom Programm 153. Dieses Programm inkludiert eine KfW-Förderung der Kredite mit einem günstigeren Zinssatz. Erfüllt eine neu errichtete Pflegeimmobilie beispielsweise die Anforderungen an ein Effizienzhaus 40, räumt das Kreditunternehmen zusätzlich einen günstigen Tilgungszuschuss in Höhe von 10 Prozent der Darlehenssumme ein. Entspricht das Pflegeobjekt sogar den Anforderungen an ein KfW-Effizienzhaus 55, reduziert sich der Tilgungszuschuss sogar auf 5 Prozent.

 

Ein Vorteil für die Finanzierung und die Pflegeimmobilien

Obwohl die Investition in eine Pflegeimmobilie generell eine lukrative Lösung für eine Kapitalanlage ist, erhöhen sich die Möglichkeiten einer finanziellen Unterstützung durch einen Kfw-Kredit zusätzlich. Grundsätzlich gilt: Werden sämtliche energetischen Maßnahmen für die technischen Mindestanforderungen erfüllt, reduzieren sich die Investitionskosten aufgrund der günstigen Darlehen auf Dauer. Wer die finanziellen Vorzüge der Pflegeimmobilien als Kapitalanlage ausreizen möchte, sollte sich an Banken, Sparkassen oder anderweitige Finanzierungsinstitute wenden, um die finanziellen Vorteile auszureizen: ein sinnvoller und effektiver Weg, um das eigene Kapital zu vermehren.

 

Fazit: Pflegeimmobilien bieten weit mehr als finanzielle Sicherheit

Auch wenn sich Pflegeimmobilien als attraktive Kapitalanlage auf dem Finanzmarkt noch nicht umfänglich durchgesetzt haben, scheint diese Entwicklung nur eine Frage der Zeit zu sein. Ein großer Vorteil sind die finanziellen Fördermöglichkeiten, die sich positiv auf das eigene Kapital auswirken. Zugleich bietet ein Pflegeobjekt Vorteile, die zahlreichen alternativen Investitionsformen vorenthalten bleiben. Neben einer attraktiven Rendite sprechen Vorzüge wie Mietsicherheit, Inflationsschutz sowie die überwiegend konjunkturunabhängige Geldanlage für diese Investitionsform. Einer der größten Vorteile ist jedoch die Sicherheit für die eigene Zukunft. Jeder Eigentümer eines Pflegeappartements darf sich im Bedarfsfall auf ein bevorzugtes Belegungsrecht berufen. Das heißt: Wer im Alter selbst pflegebedürftig ist, darf auf ein Belegungsrecht in allen Einrichtungen der Betreibergesellschaft bestehen.

Fünf besondere Vorteile einer Pflegeimmobilie

Rendite
bis zu 5 Prozent

Mietsicherheit
Miete auch bei Leerstand, Pachtverträge mit mind. 20 Jahren Laufzeit

Steuervorteile
Gebäude und Inventar werden steuerlich abgeschrieben, Kredit-Zinsen sind steuerlich absetzbar

KfW-Förderung und Zinsniveau als Renditehebel
Viele Objekte werden zusätzlich gefördert

Wachstumsmarkt „Pflege“
Zahl der Pflegebedürftigen steigt stark an, langfristig hoher Bedarf an Pflegeheimen

 


Ratgeberinhalt des F.A.Z.-Immobilienmarkts