Immobilien in Kroatien – Tipps für den Kauf

Kroatien rückt immer mehr ins Interesse ausländischer Immobilieninvestoren, denn das Land hat viel zu bieten und die Preise für Immobilien in Kroatien sind noch recht günstig.

Das südosteuropäische Land Kroatien verfügt über knapp 6.200 Kilometer Küste. Wer hier nach einem Feriendomizil sucht, findet große Villen, attraktive Einfamilienhäuser sowie zum Teil sehr luxuriöse Apartments und Wohnungen. Im Vergleich zu anderen EU-Staaten am Mittelmeer sind die Preise für Immobilien in Kroatien sehr günstig.


Der Immobilienmarkt in Kroatien

Seit dem Beitritt zur EU im Jahr 2013 ist der Erwerb einer Immobilie in Kroatien für EU-Bürger viel leichter geworden. Das hat zu einer verstärkten Nachfrage und zu leicht steigenden Preisen bei Wohnungen und Häusern geführt. Dennoch sind Immobilien in Kroatien noch wesentlich günstiger zu bekommen als in anderen Mittelmeerländern wie Italien, Spanien oder Frankreich. Durchschnittliche Quadratmeterpreise zu nennen ist schwierig, da der Preis eines Objekts stark von seiner Lage abhängt. Sehr gefragt und damit etwas teurer sind Immobilien an der Küste und auf den Inseln. In der Ferienregion Istrien sowie auf den Inseln Brac und Krk liegen die Quadratmeterpreise zwischen 2.100 Euro und 2.700 Euro. Günstiger sind der Rest der Kvarner Bucht und Dalmatien. Am begehrtesten und somit auch am teuersten sind Immobilien in den Städten Split und Dubrovnik.
Sehr groß ist das Angebot mittlerweile an modernen Neubauten an der Küste und im Landesinneren. Das Land setzt auf den Wirtschaftsfaktor Tourismus und auf ausländische Investoren.


Immobilien in Kroatien kaufen: Wohnungen und Häuser am Meer

Grundsätzlich sollten sich Käufer an einen Makler vor Ort wenden und nach einer Vorauswahl von Objekten selbst nach Kroatien fahren. Fotos im Internet sind oft nicht aussagekräftig und erzeugen falsche Vorstellungen. Unbedingt zu prüfen ist, ob eine Baugenehmigung für die Immobilie besteht. Ist dies nicht der Fall, sollte man die Finger davon lassen. Vor dem Kaufvertrag wird in der Regel ein Vorvertrag abgeschlossen und eine Anzahlung von 20 Prozent des Kaufpreises vereinbart. Tritt der Käufer davon zurück, verliert er seine Anzahlung. Tritt der Verkäufer zurück, muss er die doppelte Summe der Anzahlung als Entschädigung an den Käufer entrichten.

Welche Zusatzkosten fallen an?

Neben dem Kaufpreis und der Maklerprovision müssen Käufer von Immobilien in Kroatien mit weiteren Kosten für den Notar, das Gericht, einen Übersetzer und einen Anwalt rechnen. Hinzu kommen die Grunderwerbsteuer sowie die jährlich anfallende Grundsteuer.