Immobilien in Polen – trendig und traditionell

Unser östlicher Nachbarstaat lockt vor allem ausländische Investoren und Privatanleger mit erschwinglichen Preisen. Aber auch Ferienimmobilien werden in Polen immer gefragter.

Seit dem Beitritt zur EU hat sich die Nachfrage nach Immobilien rund um Oder und Weichsel fast verzehnfacht. Die Tradition in trendiger Verkleidung macht Polen auch für ausländische Käufer sehr attraktiv.


Das Leben in Polen

Der siebtgrößte Staat in Europa bietet auf einer Fläche von rund 313 000 Quadratkilometern alles, was ein perfektes Urlaubsland ausmacht: An den über 500 Kilometer langen Küsten der Ostsee mit zahlreichen Kurorten finden Erholungssuchende ihr Plätzchen an der Sonne, aber auch Kulturliebhaber kommen in unserem Nachbarstaat nicht zu kurz. Alleine dreizehn UNESCO-Weltkulturerbestätten gibt es in Polen, die Städte Krakau und Wieliczka zählen sogar zu den zwölf schützendwertesten Baudenkmälern der Welt.

Die Polen lieben ihre Traditionen – Folkloremusik und die Herstellung von Lebensmitteln auf althergebrachte Art erfreuen sich besonders in den ländlichen Gegenden großer Beliebtheit. Auch religiöse Bräuche, wie zum Beispiel die Sternsinger oder das Fronleichnamsfest, genießen in Polen einen hohen Stellenwert. Wer es hingegen etwas lebendiger mag, sollte auf jeden Fall Warschau einen Besuch abstatten. Die Hauptstadt, mit ihren knapp 38 Millionen Einwohnern gleichzeitig die größte Stadt Polens, wartet mit einem pulsierenden Nachtleben und einer aufstrebenden jungen Kunstszene auf.

Der Immobilienmarkt unseres östlichen Nachbarstaates


Trotz des Baubooms und der aufstrebenden Wirtschaft sind Immobilien in Polen im europaweiten Vergleich noch relativ günstig. Auf dem Land findet man schöne Domizile für etwa 1200 Euro pro Quadratmeter, Ferienhäuser kosten sogar noch weniger. In Schlesien oder Heiligkreuz findet man zum Beispiel Immobilien mit 100 Quadratmetern schon ab etwa 50 000 Euro.
In den Städten sind die Preise etwas höher, die Hauptstadt Warschau ist sogar eine der teuersten Metropolen Europas. Hier liegt der Quadratmeterpreis bei stolzen 3800 Euro. In Krakau, Danzig und Breslau müssen Interessenten pro Quadratmeter etwa 3000 Euro auf den Tisch legen, in Posen und Lublin beträgt der Preis ca. 2000 Euro pro Quadratmeter. Die beliebten Gegenden an den Ostseebädern, beispielsweise Swinemünde oder Kolberg, schlagen mit 2500 Euro pro Quadratmeter zu Buche, bewegen sich damit aber immer noch im mittleren Preissegment. Experten erwarten jedoch auch für die Preise auf dem polnischen Markt in den nächsten Jahren einen Anstieg.