Mittwoch, 18. September 2019

Was ist der Mietspiegel?

Der Mietspiegel gibt eine Übersicht der ortsüblichen Vergleichsmieten in einer Stadt oder Gemeinde wieder. Der Mietspiegel ist nach Stadtteilen aufgegliedert. Zur Generierung des Mietspiegels werden Daten von Mietern verwendet, die die Lage ihrer Wohnung angeben und wie viel ihre Miete kostet. Diese Angaben dienen als Grundlage für den Mietpreisdurchschnitt. Die Kaution ist nicht in der Berechnung enthalten, da es sich in der Regel um eine zwei bis dreifache Nettokaltmiete hält.
Es existiert nicht für jede Stadt oder Gemeinde ein Mietspiegel, da die Aufstellung freiwillig ist. Meist wird die Aufstellung von Städten und Gemeinden in Zusammenarbeit mit Interessenverbänden realisiert. Besonders bekannt sind München und Frankfurt für ihre hohen Mietspiegel. Für den Wohnungsmarkt in Städten und das Mietrecht sind Mietspiegel eine wichtige Orientierung zur gerechten Festlegung der Miethöhe. Der Mietspiegel dient dem Vermieter zur Begründung einer Mieterhöhung oder zur Wertermittlung einer Immobilie. Andersherum dient der Mietspiegel dem Mieter als Schutz vor zu stark ansteigenden Mieten.

Wie ist ein Mietspiegel aufgebaut?

Ein Mietspiegel kann unterschiedliche Kategorien und Ausprägungen aufweisen, mit denen die Eigenschaften einer Immobilie umschrieben werden. Diese wirken sich auf die Mietpreise aus.
Mögliche Kategorien sind:
-Baujahr
-Stadtbezirk
-Wohnungsausstattung (Art der Heizung, Fenster, Böden)
-Energieverbrauch (Wärmedämmung)

Siehe auch

Mieterhöhung