Mittwoch, 18. September 2019

Was bedeutet Warmmiete?

Bei der Warmmiete handelt es sich um eine Addition von Kaltmiete und Nebenkosten. Zu den Nebenkosten zählen Wasser- und Heizkosten sowie Wartungsarbeiten der Heizung wie Immissionsmessungen und Schornsteinfegerkosten. Vereinzelt wird bei Warmmiete auch als Synonym von Bruttomiete oder Bruttowarmmiete gesprochen.
Falls eine monatliche Nebenkostenpauschale im Mietvertrag vereinbart ist, macht die Warmmiete den gesamten Geldbetrag aus, der monatliche von Mieter an Vermieter gezahlt werden muss. Ist keine Nebenkostenpauschale vereinbart, erfolgt eine Nachzahlung der Nebenkosten anhand einer jährlichen Nebenkostenabrechnung.

Was zählt nicht zur Warmmiete?

Selten sind die Nebenkosten inklusive Stromkosten. Kabelanschluss und Internet sind weitere Kosten, die bei der Nutzung einer Wohnung anfallen. In der Regel sind diese Kosten nicht in der Warmmiete enthalten. Welche Kosten die Warmmiete exakt enthält, kann von Vermieter zu Vermieter unterschiedlich sein. Ist ein Nachtspeicherofen als Heizung vorhanden, gehören die Heizkosten zu den Stromkosten. Vorwiegend sind Heizkosten dann nicht in den Nebenkosten enthalten.

Unterschied Kaltmiete und Warmmiete

Kaltmiete bedeutet Nettomiete oder Grundmiete. Die Bezahlung der Kaltmiete fällt für die grundlegende Nutzung eines Immobilienobjekts an und beinhaltet keine Zahlung für Wasser, Heizung oder sonstige Zusätze. Es besteht ein direkter Bezug von der Kaltmiete zum Mietspiegel.

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Siehe auch

Kaltmiete
Mietvertrag