Checkliste Baukosten – Damit sollten Sie rechnen

Der Bau der eigenen vier Wände dürfte für die Meisten die mit Abstand größte Investition Ihres Lebens sein. Umso wichtiger, dass hierbei jeder Schritt bereits vorab minutiös geplant wird, damit der Traum vom Eigenheim nicht zum Albtraum wird. Die Kosten für den Bau beschränken sich nämlich längst nicht nur auf das Baumaterial und die Lohnkosten der Bauarbeiter. Es gibt eine ganze Reihe an Zusatzkosten, die mit dem Hausbau einhergehen und mit denen Sie kalkulieren müssen.

 

Zusätzlich zu den Baukosten müssen Sie mit Kosten und Nebenkosten für den Grundstückskauf rechnen. Dazu kommen noch Planungskosten, Versicherungskosten, Zusatzkosten während der Bauphase, Kosten für die Außenanlagen sowie die Finanzierungskosten.

Neben den Ausgaben für das Grundstück selbst fallen noch die Grunderwerbsteuer (je nach Bundesland zwischen 3,5 und 6,5% des Kaufpreises), die Notar- und Gerichtskosten (ca. 3%)  sowie Ausgaben für die Erschließung des Grundstücks an. Sollte ein Makler im Spiel sein, können noch einmal bis zu 7,14% hinzukommen.

Planungskosten entstehen für Ihren Architekten, Gutachter für den Boden sowie für Grundstücksvermessung. Gesetzlich ist die Höhe des Honorars für den Architekten zwar nicht vorgeschrieben, im Regelfall können Sie aber mit grob 15% der Baukosten planen. Planen Sie Förderung der KfW Bank in Anspruch zu nehmen, entstehen zusätzlich Kosten für einen dann notwendigen Energieberater.

Damit Sie für die gesamte Zeit vom Grundstückskauf bis zum Ende der Bauphase abgesichert sind, sind einige Versicherungen empfehlenswert, teilweise sogar Voraussetzung für die Finanzierung. Dazu gehören die Bauherrenhaftpflichtversicherung, die Feuerrohbauversicherung und die Bauleistungsversicherung während der Bauphase sowie die Hausratversicherung und Gebäudeversicherung nach der Bauphase. Die Kosten hierfür hängen von Lage und Größe Ihrer eigenen vier Wände ab.

Zu den Zusatzkosten während der Bauphase gehören die Ausgaben für den Baustrom sowie das Bauwasser, Verpflegungskosten der Bauarbeiter und die Anschlusskosten für Gas, Wasser und Strom.

Die Kosten für die Außenanlagen hängen von Ihren eigenen, individuellen Wünschen ab. Oftmals werden zwischen 5 und 15% dafür veranschlagt.

Da die meisten Menschen nicht die komplette benötigte Summe in der Portokasse haben, kommen erneut die Kosten für die Baufinanzierung hinzu. Da wäre zum einen der Zinsaufwand, welcher auch in der nach wie vor anhaltenden Niedrigzinsphase nicht zu vernachlässigen ist. Zum anderen können Kosten für die Bearbeitung sowie Bereitstellungszinsen für noch nicht abgerufene, aber schon vereinbarte Kredite entstehen.

Eine Sache sollten Sie unbedingt noch beachten: Nahezu kein Bau verläuft wie geplant. Es ergeben sich aufgrund verschiedener Umstände immer irgendwelche Planänderungen und damit verbundene Zusatzkosten. Planen Sie daher zusätzlich zu den bisher genannten Kosten etwa nochmals 10 bis 15% als Puffer für ungeplante Ausgaben ein, damit Sie wirklich auf der sicheren Seite sind und den Weg in Ihr Eigenheim etwas entspannter gehen können.

Sie sehen also, dass der Hausbau mit einer Vielzahl an unvermeidlichen Zusatzkosten verbunden ist. Sparen können Sie hingegen mit Top-Angeboten bei Baumärkten für die Anschaffung von Außenanlagen oder der Inneneinrichtung. 

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