Immobilien in Spanien: neue Kauflaune belebt den Markt

Die Phase der Rezession nach der Finanz- und Immobilienkrise 2008 scheint endgültig überstanden: Kaufinteressenten aus dem In- und Ausland drängen auf die Immobilienmärkte Spaniens und sorgen für Aufwind. Feriendomizile, Hotels und Studentenwohnheime stehen besonders hoch im Kurs. Wer jetzt kauft, könnte von hohen Wertzuwächsen profitieren.

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Rund zehn Jahre nach der europäischen Finanzkrise und dem Platzen der Immobilienblase in Spanien kann eine Erholung der hiesigen Immobilienmärkte beobachtet werden. Ob auf Inseln wie Mallorca und Teneriffa, in Küstennähe oder in den Metropolen im Landesinneren – die Zahl der Transaktionen auf dem spanischen Immobilienmarkt ist in den letzten Jahren auf ein erfreuliches Niveau gestiegen. Allein 2015 konnte ein Zuwachs von 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet werden.

Wirtschaftswachstum sorgt für Stabilität und Optimismus

Nach den Jahren der Rezession tritt Spanien offensichtlich gestärkt aus der Krise hervor. Von schwarzen Schafen befreit, erfahren Wirtschafts- und Finanzsektor vielerorts wieder reichlich Aufwind. Auch die Kennzahlen vermitteln ein positives Bild: Die Arbeitslosigkeit ist von fast 30 Prozent im Jahr 2013 auf aktuell 17 Prozent gesunken. Das Bruttoinlandsprodukt verzeichnet eine Wachstumsrate von rund drei Prozent pro Jahr und die Kaufkraft liegt mit 13.203 Euro pro Kopf immerhin wieder im europäischen Durchschnitt. Die reichsten Provinzen befinden sich laut des Marktforschungsunternehmens GfK in Nordspanien.

Wie auch in vielen anderen südeuropäischen Ländern wird der spanische Wohnimmobilienmarkt durch eine hohe Wohneigentumsquote geprägt. Vor der Krise besaßen 90 Prozent der Spanier eine Eigentumswohnung oder ein eigenes Haus. Viele von ihnen, die ihr Eigentum aufgeben mussten, sind nun wieder bereit, eine Immobilie in Spanien zu kaufen – entweder um sie selbst zu nutzen oder sie zu vermieten. Als Feriendomizil an Urlauber vermietet, versprechen solche Immobilien ein sicheres Einkommen. So reisen jährlich mehr als 75 Millionen Menschen nach Spanien, um hier ihren Urlaub zu verbringen.

Immobilien in Spanien bei ausländischen Käufern beliebt

Auch immer mehr Privatkäufer aus dem Ausland finden Gefallen an den Fincas und Ferienimmobilien in den beliebten Urlaubsregionen des Landes. Die Interessenten stammen meist aus Großbritannien, Frankreich und Deutschland. In Großstädten wie Madrid, Barcelona und Saragossa brummt hingegen der Handel mit Hotels, Büros, Studentenwohnheimen und Einzelhandelsflächen. So wurden in Barcelona im Jahr 2016 fast zwei Milliarden Euro investiert und damit viermal mehr als noch 2011. Noch sind die Preise für Immobilien in Spanien günstig und die Aussicht auf attraktive Renditen verlockend. Doch die Kaufpreise ziehen an. Wer in naher Zukunft von den erwartbaren Wertzuwächsen profitieren möchte, sollte mit dem Immobilienkauf in Spanien nicht allzu lange warten.

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