Bäume in der Nachbarschaft: Wenn Zweige aufs eigene Grundstück ragen

Gar nicht mal so selten kommt es unter Nachbarn zu Streitigkeiten bezüglich der Pflanzen, die auf das Grundstück des jeweils anderen ragen. In den allermeisten Fällen hat man natürlich keinen Einfluss darauf, wie diese Bäume oder Sträucher wachsen. Dennoch gibt es für beide Seiten einige Regeln zu beachten, damit ein Streit schnell gelöst werden kann oder noch besser – gar nicht erst aufkommt. Denn es ist nicht notwendig, sich über eine verstopfte Regenrinne oder zu viel Schatten zu beschweren und sich letztlich vor Gericht wieder zu treffen. Die Kosten dafür sind hoch und im Regelfall lässt sich so ein Ärgernis auch privat klären, bevor andere Autoritäten eingeschaltet werden müssen. Ein Vorteil ist schon mal der, dass Sie versuchen, sich die nötigen Grundlagen und das Wissen für eine schnelle Klärung.

 

Tatsächlich ist es so, dass sich das Nachbarschaftsrecht von Bundesland zu Bundesland stark unterscheidet und entweder regelt, wie nah Baum- und Pflanzenarten am Zaun stehen dürfen oder wie weit eine Pflanze mit bestimmter Wuchshöhe von der Grundstücksgrenze entfernt gepflanzt werden muss.

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Doch nicht immer befindet man sich noch in der Bepflanzungsphase und kann diese Dinge entscheiden. Dementsprechend ist hier anderes, diplomatisches Vorgehen notwendig. Natürlich müssen Sie es nicht erdulden, das Äste oder gar Wurzelwerk auf Ihr Grundstück ragen – können es wiederum aber auch nicht einfach abschneiden. Denn dann riskieren Sie Schadensersatzansprüche des Nachbarn. Stattdessen müssen Sie den Nachbarn also darauf hinweisen und darum bitten, sich um das Problem zu kümmern. Es muss eine angemessene Frist gesetzt werden und erst, wenn diese nicht eingehalten wird existiert es mehr Handlungsspielraum für Sie.

 

Keine Grundlage haben Sie, wenn sich bloß Blätter, Zapfen oder Nadeln auf Ihrem Grundstück befinden. Auch ungewollt gespendeter Schatten ist kein Grund zur Klage – ebenso wie eine vorliegende Allergie.

 

Im Endeffekt bedeutet das also vor allem eines: Suchen Sie das Gespräch mit Ihren Nachbarn, bevor Sie teure rechtliche Schritte einleiten. Vielleicht lässt sich das Problem ganz einfach und schnell aus der Welt schaffen und Sie ersparen sich viel Ärger.

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