Fertighaus Varianten im Check: Das sind die Unterschiede

,,Ein Haus zu bauen liegt in der Natur des Menschen. Miete zahlen nicht.” Mit diesem Werbespruch wirbt eine bekannte Bausparkasse bereits seit Jahrzehnten für Ihre Dienste. Und der Slogan ist so aktuell wie eh und je. Auch jetzt noch werden laut dem Online Service Statista jährlich 100.000 Einfamilienhäuser und mehr pro Jahr in Deutschland fertiggestellt.

Bei Fertighäusern haben Sie die Wahl zwischen Bausatzhaus, Ausbauhaus und dem schlüsselfertigen Haus. Doch was macht für Sie am meisten Sinn? Um das besser beurteilen zu  können, lassen Sie uns zunächst schauen, welche Leistungen Sie von der Baufirma bei der Wahl zwischen den 3 Varianten zu erwarten haben.

Bausatzhaus

Das Bausatzhaus wird auch Selbstbauhaus genannt und erklärt sich mit diesem Namen beinahe von allein. So liefert der Hersteller die separaten Bausätze bis zur Baustelle und lässt Sie den Rest, sprich den kompletten Roh- und Innenausbau selbst übernehmen. Allerdings werden Ihnen meist Workshops sowie fachliche Hilfe erfahrener Bauleiter seitens der Zulieferer angeboten.

Schlüsselfertig

Anders sieht es beim schlüsselfertigen Haus aus: Hier übernimmt die Baufirma sowohl den Rohbau als auch den größten Teil des Innenausbaus. Ebenso Kosten für die Bauplanung, Bauleitung sowie für das Anfertigen des Energieausweises. Da der Begriff “schlüsselfertig” jedoch nicht genau vom Gesetzgeber definiert wurde, kann das unterschiedliche Leistungen bei verschiedenen Baufirmen zur Folge haben. Achten Sie also bei den Vertragsdetails genau darauf, ob das Bauunternehmen Arbeiten am Bodenbelag, Maler- oder Tapezierarbeiten übernimmt, um Missverständnissen vorzubeugen.

 

Ausbauhaus

Bei einem Ausbauhaus (oder auch Mitbauhaus) handelt es sich um eine Mischform der beiden erstgenannten Variationen. Das Bauunternehmen ist für den Rohbau verantwortlich, Sie für den Innenausbau. Auch hier kommt es aufgrund der mangelnden genauen Definition bei unterschiedlichen Angeboten seitens der Baufirmen zu Abweichungen. Im Wesentlichen sollte allerdings sichergestellt sein, dass das Haus warm und trocken an Sie übergeben wird. Sprich: Anschlüsse für Wasser, Abwasser und Gas inklusive der Leitungen, Wärmedämmung, Außenfassaden sowie Haustüren sollten bereits von der Baufirma bearbeitet werden.

 

Welche Variante für Sie die richtige ist, ergibt sich folglich aus Ihrem handwerklichen Geschick sowie der Ihnen zur Verfügung stehenden Zeit. Je mehr Zeit Sie zur Verfügung haben und je erfahrener Sie bei handwerklichen Tätigkeiten sind, desto mehr können Sie sparen. Schließlich bestehen die Baukosten nicht nur aus dem Baumaterial, sondern vor allem auch aus hohen Lohnkosten für Ihre Handwerker. Ein zusätzlicher Vorteil durch einen hohen Anteil an Eigenleistungen ergibt sich zudem bei den Kreditkonditionen. Da Eigenleistungen teilweise als zusätzliches Eigenkapital bewertet werden, erhalten Sie häufig einen günstigeren Zinssatz bei Ihrem Kreditgeber.

Wichtig ist nur, dass Sie Ihre Fähigkeiten nicht überschätzen. Die Beseitigung von Baumängeln bei selbst verrichteten Tätigkeiten zahlen Sie schließlich aus eigener Tasche. Zudem sollten Sie immer einen angemessenen Zeitpuffer einplanen, falls das Projekt mal nicht so schnell läuft, wie geplant oder Ausfallzeiten durch Krankheit hinzukommen. Hat aber alles funktioniert und Sie können sich über Ihr Eigenheim freuen, können Sie sich an den aufregenden Teil machen: Die Einrichtung! Sparen Sie mit Westwing-Gutscheinen bei Ihrer Onlinebestellung täglich auf zahlreiche Designer bis zu 70%.

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