Dienstag, 17. September 2019
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Feuchtigkeit in der Wohnung bekämpfen

Wenn man Feuchtigkeit in den eigenen vier Wänden nicht rechtzeitig erkennt und darum zu spät reagiert, hat man sehr bald ein ganz anderes Problem: Schimmel. Damit es gar nicht erst so weit kommt, haben wir für Sie recherchiert, wie Sie gegen Feuchtigkeit vorgehen können und welche effektiven Tipps es wirklich gibt.  

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Bei der Luftfeuchtigkeit handelt es sich um die Angabe, wie viel Wasserdampf sich in der Luft befindet. Dies ist von mehreren Faktoren abhängig, unter anderem dem Wetter. Die falsche Luftfeuchtigkeit hat aber nicht nur Auswirkungen auf die Bausubstanz, sondern kann auch die Gesundheit ins Schlechte beeinträchtigen. So kann zu hohe Luftfeuchtigkeit beispielsweise zu Schweißausbrüchen führen, während wir bei einer trockenen Luft Probleme mit den Atemwegen bekommen.  

Ein weiteres Problem ist es, dass sich unter den richtigen Bedingungen auch Schimmelpilze sehr viel besser vermehren können und so weitere unnötige Nebenwirkungen hervorrufen.  

 

Die optimale Luftfeuchtigkeit in der Wohnung liegt ungefähr bei 60 %, empfohlen werden eher 50 %. Im Badezimmer steigt die Prozentzahl gerne auf + 10 % an. Schlafen Sie mit geschlossenem Fenster, übersteigen Sie diese Werte allerdings spielend leicht, was weder Ihrer Wohnung noch Ihrer Gesundheit guttut. Weitere Ursachen für erhöhte Luftfeuchtigkeit sind zum Beispiel falsches oder fehlendes Lüften und der falsche Gebrauch der Heizung. Aber in diese Aufreihung lassen sich beliebig viele weitere Posten hinzufügen: Neubauten oder alte Häuser, Bügeln, Spülen per Hand, Haustiere, Pflanzen, Wäschetrocknen usw.  

Das alles sind Faktoren, die eine Rolle bei der Luftfeuchte in Ihrem Zuhause spielen. Gut, dass sich dem relativ einfach entgegenwirken lässt. 

 

Der beste Tipp, um Luftfeuchtigkeit zu verringern – egal aus welchem Grund diese entsteht – ist es, ordentlich und regelmäßig zu lüften. Bei Bedarf immer dann, wenn Sie etwas tun, dass zur Erhöhung führt. Aber auch generell sollten Sie mehrmals am Tag lüften, am besten so, dass ein Durchzug durch das ganze Haus herrscht. Das tun Sie am besten einmal morgens und einmal abends und zwischendurch dann eben je nach Notwendigkeit. 

 

Weitere Möglichkeiten:  

  • Schälchen mit Salz oder Katzenstreu an mehreren Stellen aufstellen. Diese absorbieren das Wasser in der Luft und müssen dementsprechend oft gewechselt werden.  
  • Luftentfeuchter
  • Wäsche draußen trocknen 
  • Dunstabzugshaube nutzen 
  • Pflanzen im Sommer nach draußen 

 

Am besten probieren Sie selbst aus, was am besten für Sie funktioniert. Nur durch Tests und unter Beachtung der eigenen Wohlfühlzone und der Umgebung kann die wirklich optimale Lösung gefunden werden. 

 

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