Dienstag, 23. April 2019
Ratgeberinhalt des F.A.Z.-Immobilienmarkts

Frankfurt: ein Wohnungsmarkt in Bewegung

Frankfurt am Main gilt als einer der wichtigsten Wirtschaftsstandorte Deutschlands und ist gleichzeitig eine etablierte Universitäts- und Wissenschaftsstadt. Junge Studierende, Wissenschaftler und anspruchsvolle Spitzenverdiener buhlen von Gallus bis Berkersheim gemeinsam um die besten Frankfurter Immobilien.

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Frankfurt am Main zählt zu den deutschen Top-5-Städten, also den fünf größten und wichtigsten Metropolen in Deutschland. Nahezu in der ganzen Welt ist Frankfurt als Sitz der deutschen Börse bekannt. Zahlreiche Finanzinstitute, Verbände und Behörden sowie internationale Konzerne haben hier ihren Sitz. Zudem befinden sich im Frankfurter Stadtgebiet einige der umsatzstärksten Einkaufsstraßen Deutschlands. Kurzum: Frankfurt zeichnet sich von jeher durch eine gesunde Wirtschaft aus, was sich bei den Frankfurtern in einem hohen Lebensstandard widerspiegelt. Die Nachfrage nach schicken Eigentumswohnungen und Stadthäuser ist seit vielen Jahren ungebrochen, wobei die Immobilienwahl insbesondere von der Suche nach der perfekten Lage geprägt ist. Nah am Wasser, grün gelegen, aber mit guter Verkehrsanbindung – hier fühlen sich die anspruchsvollen Frankfurter am wohlsten. Wohngegenden in den Stadtteilen Hausen, Griesheim oder Berkersheim kommen für diese Zielgruppe infrage.

 

Von Student bis Banker: Es gibt viele Zielgruppen für Immobilien in Frankfurt

Doch Frankfurt am Main ist nicht nur ein starker Wirtschaftsstandort, sondern auch eine bedeutende Universitäts- und Wissenschaftsstadt. Studierende und junge Wissenschaftler gehören demnach ebenso zur Zielgruppe, wenn es um Immobilien in Frankfurt geht. Der durchschnittliche Mietpreis für Wohnimmobilien in Frankfurt liegt derzeit bei rund 14,60 Euro pro Quadratmeter, für ein 30-Quadratmeter-Apartment wird sogar ein Quadratmeterpreis von durchschnittlich 17,60 Euro aufgerufen. Der aktuelle Kaufpreis für Eigentumswohnungen liegt bei 5.760 Euro pro Quadratmeter, womit Frankfurt immerhin günstiger ist als München, Stuttgart oder Hamburg.

Insgesamt sind in Frankfurt 46 höchst unterschiedliche Stadtteile auf rund 248 Quadratkilometern verteilt, von denen sich einige in einem rasanten Wandel befinden. Das beste Beispiel hierfür ist der ehemals als Rotlichtviertel bekannte Stadtteil Gallus, der sich unmittelbar am Hauptbahnhof befindet. Seit einigen Jahren macht er als neuer In-Stadtteil mit angesagten Bars, Restaurants und stylishen Luxus-Apartments von sich reden.

Beliebte Stadtteile in Frankfurt

 

Sehenswürdigkeiten in Frankfurt am Main

 

Frankfurter Immobilienmarkt mit neuen Impulsen

Immer mehr Menschen zieht es aus dem Frankfurter Umland in die Mainmetropole. Büroimmobilien in zentraler Lage sind ebenso Mangelware wie bezahlbarer Wohnraum. Insbesondere Mini- und Mikro-Apartments für ein bis zwei Personen sind bei den Wohnungsinteressenten gefragt. Zahlreiche Neubauprojekte bezeugen das Bemühen der Stadt, für Entspannung auf dem Wohnungsmarkt zu sorgen. Für sehr viel Aufsehen sorgt das im Bau befindliche Europaviertel, das 2019 finalisiert werden soll. Neben Büro- und Einzelhandelsflächen sind Wohnungen für mehrere Tausend Menschen geplant. Ein komplettes, lebendiges Quartier soll entstehen, optimal angebunden an alle Stadtbezirke Frankfurts.

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