Großputz: Wann ist er notwendig?

Für die einen ist der Hausputz ein meditatives Ereignis. Andere haben Monate vorher schon Bange, wenn Sie an die ganze Arbeit denken. Aber auch wer kein Putzteufel ist, muss früher oder später ein wenig Ordnung und Sauberkeit ins Heim bringen. Wann der Großputz notwendig ist und wie man ihn am besten bewältigen kann, erfahren Sie hier.

 

Woher kommt der Frühjahrsputz?

Warum putzen wir eigentlich im Frühjahr? Warum nicht im Sommer, Herbst, Winter oder einfach, wann wir wollen? Die Erklärung dazu lässt sich auf eine sehr alte Tradition zurückführen. Zur Zeit der Kohle- und Holzöfen hatten die Bauern bereits keine Zeit, Haus und Hof unter dem Jahr ordentlich zu säubern. Zudem wurden die wärmer werdenden Temperaturen des Frühlings dazu genutzt, um durchzulüften. So wurde alles angemessen geputzt und gewaschen und heute machen wir es immer noch gerne genauso zur selben Zeit im Jahr.

 

Wann sollte man das Haus putzen?

Es gibt keine fest vorgeschriebene Zeit für den Frühjahrsputz. Traditionell macht man im März sauber. Manche schon etwas früher. Gesundheitlich macht das Frühjahr Sinn, weil unser Körper im Winter Giftstoffe ansammelt. Optimalerweise sollte man also nicht nur das Haus oder die Wohnung sauber machen, sondern auch sich selbst – beispielsweise durch eine gesündere Ernährung. So können Sie ohne Müdigkeit und mit mehr Energie in den neuen Jahresabschnitt starten.

 

Checkliste

Um Ihren Hausputz sorglos und möglichst stressfrei zu gestalten, stellen Sie vorher sicher, dass Sie alle Utensilien zu Hand haben. Die wichtigsten sind: Staubsauger, Putzlappen, Eimer, Schwämme, Mikrofasertücher, Staubtücher, Gummihandschuhe, Besen, Handfeger, Kehrschaufel, Reinigungsmittel oder Hausmittel, Glasreiniger, Entkalker, Backofenspray, Rohrreiniger, Teppich- und Polsterreiniger und Bodenwischer. Dann kommen natürlich noch die individuellen Gegebenheiten Ihres Heims in Spiel. Haben Sie Katzen oder Hunde, kann ein Tierhaarroller von Nutzen sein. Sollten Sie eines oder mehrere dieser Dinge benötigen, schauen Sie sich doch mal auf Amazon um. Dort können Sie dann ganz einfach die fehlenden Utensilien bestellen.

 

Der Reihe nach arbeiten

Wem das Putzen nicht so liegt, der will es schnell hinter sich bringen. Man kann in die Versuchung geraten, den kompletten Hausputz auf ein Wochenende zu legen. Das bringt allerdings viel Druck und damit auch Stress mit sich. Und am Ende hat man vielleicht nicht ganz so gründlich gearbeitet.

Um dies zu vermeiden, ist es besser, sich einen Plan zu erstellen. Teilen Sie sich die Arbeit auf und arbeiten sich Schritt für Schritt voran. Sie können zum Beispiel jedem Tag einer anderen Aktivität oder einem anderen Raum widmen. Und zwar eine Woche lang.

 

Tag 1:

Bevor man überhaupt ans Putzen denken kann, muss die Wohnung vorher einmal gründlich ausgemistet werden. Räumen Sie Dinge weg, die Ihrem Hausputz im Wege stehen. Schmeißen Sie weg oder verschenken, was Sie nicht mehr benutzen. Ein aufgeräumtes Zuhause gibt einem gleich ein schöneres Gefühl. Vor allem beim Wechsel von Winter zu Frühling bereitet ein ordentlicher Wohnraum mit den ersten Sonnenstrahlen sofort gute Laune.

 

Tag 2:

Am zweiten Tag ist es sinnvoll, Fenster und Glastüren zu putzen. Der Fensterputz geht viel schneller, als man denkt, und so hat man am Ende immer noch Energie. Sie laufen also nicht Gefahr, sich nach dem zweiten Tag bereits ausgelaugt zu fühlen. Und wenn Sie schon dabei sind, bietet es sich an, die Gardinen zu waschen. Auch dies gehört zum Hausputz.

 

Tag 3:

Ein wichtiger Teil des Hausputz ist das Staubwischen und -saugen. Feuchten Sie das Tuch leicht an und wischen immer von oben nach unten. Zum Schluss saugen Sie den Boden.

 

Tag 4:

Nun ist das Schlafzimmer dran! Oder ein anderes Zimmer, die Reihenfolge ist Ihnen überlassen. Entfernen Sie oberflächlichen Schmutz und vergessen Sie dabei nicht die Heizung, den Kleiderschrank, sowie Tür und Türrahmen. Auch die Bettwäsche muss gewaschen und die Matratze gereinigt werden.

 

Tag 5:

Als nächstes widmen Sie sich dem Wohn- und Essbereich. Kümmern Sie sich unbedingt um das Innenleben von Schränken. Weiterhin muss an Sofa und Lampen gedacht werden, damit der Hausputz ein Erfolg wird. Auch Pflanzen und ihre Töpfe müssen gesäubert werden.

 

Tag 6:

Nehmen Sie sich viel Zeit für die Reinigung Ihres Badezimmers. Ein sauberes Bad ist hygienisch, angenehm und besucherfreundlich. Bringen Sie Geduld mit, wenn Sie sich um Waschbecken, Toilette und Dusche oder Badewanne kümmern.

 

Tag 7:

Die Küche. In ihr werden gerne mal Dinge beim Putzen übersehen. Dabei ist es wichtig, dass keine Essensreste mehr nach dem Säubern zu finden sind. Denken Sie unbedingt an Herd, Backofen, Mikrowelle, Küchenzeile, Abzug, Kühlschrank, Schränke, Kaffeemaschine, etc.

Wenn Sie all diese Schritte mit Sorgfalt bearbeitet haben, sollten Sie am Ende der sieben Tage ein sauberes und angenehmes zu Hause vor sich haben, in dem das Wohnen Spaß macht. Pudelwohl können Sie in die warme Jahreszeit starten und sich um andere Dinge Gedanken machen, als ein dreckiges Heim.

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