Immobilientrends - Wie Corona die Nachfrage nach Immobilien verändern könnte

Die weltweite Corona-Krise wirkte sich auf die unterschiedlichsten Sektoren aus. In den vergangenen Wochen und Monaten waren die massiven Auswirkungen auf die Finanzmärkte als auch auf die Wirtschaft deutlich spürbar. Daher fragen sich nun auch Investoren, Eigentümer von Immobilien, planende Hauskäufer, wie auch Vermieter und Mieter, wie sich die Immobilienpreise entwickeln werden. Folgt auch hier der Preissturz, wie es beim Ölpreis war oder kann man hier gar mit einem Anstieg rechnen?

 

Bereits seit vielen Jahren lässt sich der Megatrend der Urbanisierung beobachten. Die neue junge Generation zieht es in die Städte, womit der Bedarf an Wohnraum in den Großstädten Deutschlands mit jedem Jahr stieg und kaum vom Immobilienangebot kompensiert werden konnte. Die Nachfrage nach Wohnraum besteht trotz COVID-19 nach wie vor und wird sich höchstwahrscheinlich auch in nächster Zeit nicht ändern, da der Wunsch nach einem Eigenheim nach wie vor besteht. Ein Dach über dem Kopf braucht schließlich jeder zu jeder Zeit. Fraglich ist jedoch, ob eine derartig starke Konzentration auf die Städte bestehen bleibt. Da seit den Beschränkungen auch Wohnungsbesichtigungen nur noch begrenzt möglich waren, gingen die Zahlen von Online-Inseraten deutlich zurück. Besichtigungen fanden größtenteils über Video-Chat statt und boten jedoch Vermieter als auch Mieter nur wenig Sicherheit. So wurden bundesweit im März/April etwa 25% weniger neue Immobilieninserate verzeichnet. Mit den zunehmenden Lockerungen ist aber auch mit einem Zuwachs der Angebote zu rechnen.

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Aktuell scheint die Entwicklung der Immobilienpreise nach wie vor stabil zu sein und zeigt keine bemerkbaren Veränderungen. In der Vergangenheit hatten sich Immobilien immerhin bereits oft als sichere Geldanlage erwiesen. Es spricht also nichts dagegen in der aktuellen Situation in Immobilien zu investieren, denn auch beim derzeit niedrigen Zinsniveau sind keine Veränderungen zu erkennen.

Sollte die Corona-Krise jedoch langfristige Auswirkungen auf die Arbeitswelt haben könnte dies auch Folgen für den Immobilienmarkt haben. Derartige Auswirkungen werden in den jeweiligen Sparten wahrscheinlich sehr unterschiedlich sein. Durch die erhöhte Bereitschaft des Angebots zum Home Office seitens der Unternehmen werden vermutlich weniger Mitarbeiter Ihre Arbeit im Büro tätigen. Somit besteht die Möglichkeit, dass die Nachfrage nach Büroflächen sinken wird und somit auch eine Verminderung der Mietpreise vorstellbar wäre. Derzeit verhalten sich aber auch hier die Preise noch stabil. Grund dafür sind die Mietpreise, die bereits vor der Corona-Krise ausgehandelt wurden. Wie sich die Preise nach Ablauf der Verträge verändert wird sich zeigen. Wenn die Menschen nun jedoch vermehrt von Zuhause aus arbeiten besteht der Bedarf nach einem zusätzlichen Arbeitszimmer und somit mehr Wohnraum. Dies könnte gegebenenfalls die angespannte Situation am Wohnmarkt in den Innenstädten entlasten und Menschen dazu bringen Wohnraum auf dem Land zu suchen, da die Nähe zum Büro nur noch ein sekundärer Faktor ist.

Eine Steigerung der Nachfrage wäre für Lagerflächen vorstellbar. Durch Verzögerungen in den Lieferketten kann es durch den erhöhten Lagerbestand zum Wachstum der Nachfrage auf Seite der produzierenden Unternehmen kommen.

 

Wie sich die Preise tatsächlich langfristig ändern lässt sich niemals mit hundertprozentiger Sicherheit sagen. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass es kurzfristig keine extremen Veränderungen in der aktuellen Preissituation des Immobilienmarktes gibt und eine Investition sich bisher als lukrativ erwies.

Es bestehenden heutzutage jedoch Tendenzen oft umzuziehen, weshalb der große Bedarf nach bereits möblierten Wohnungen besteht. Zahlreiche Angebote und Inspiration finden Sie bei IKEA.

 

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