Wie man eine Terrasse richtig plant und baut

Sie planen einen Terrassenbau oder möchten eine bestehende Terrasse erneuern? Eine entscheidende Frage, die Sie sich zunächst stellen sollten, ist, wie Sie Ihre Terrasse langfristig nutzen werden. Möchten Sie eine schöne Wohlfühloase mit Leseplatz kreieren, oder soll die Terrasse als Spielplatz für Kinder dienen? Oder doch lieber als Grill- und Essplatz mit Sonnenliege? Sobald Sie eine Antwort gefunden haben, können Sie den benötigten Platz festlegen und haben die Grundvoraussetzungen für weitere Planung getroffen.

Schritt 1: Die Planung der Terrasse

Ein großes Projekt wie der Bau einer Terrasse trägt auch Kosten mit sich. Zum einen im Bereich Material (Bsp.: Dielen und Schrauben), aber auch bei der Mietung von Maschinen. Daher ist es zu empfehlen, schon bei der Planung gewisse Faktoren zu beachten:

Terrassenform

Die Form und die Größe der Terrasse sollte optisch und proportional zu Ihrem Haus passen. Bei einer größeren ausgedehnten Fläche sind der Arbeitsaufwand und der Materialeinsatz dementsprechend höher. Zudem gibt es noch individuelle Wünsche zur Formgestaltung wie oval, rund, halbrund. Zu empfehlen sind jedoch gradlinige Grundrisse, da diese einfacher umzusetzen und kostengünstiger sind.

Materialauswahl und Materialmengen berechnen

Die Wahl des Materials, z.B. Beläge und Fundament ist an die eigene Nutzungsvorstellung für die Terrasse gebunden. Wenn Sie einen neuen Sitzplatz errichten wollen, um die Sonne zu genießen und zu grillen, dann bietet sich ein Belag aus Lärchen- oder Douglasien Holz an. Dielen aus WPC oder Harthölzern wie Bambus und Bangkirai sind alternativ beständiger und langlebiger.

Nachdem Skizze und Maße stehen, ist es ratsam, die nötigen Materialien für Unterbau und Materialien zu berechnen. Dazu gehören auch Verpackungsgrößen und Stückzahlen. Je präziser die Mengen bemessen sind, desto eher können Sie Überschüsse vermeiden und damit Kosten sparen.

Maschinen leihen

Damit Sie ohne Verzögerungen mit Ihrem Terrassen-Projekt starten können, sollten essenzielle Werkzeuge und Maschinen bereitstehen. Dazu kann es neben dem Leihen von Geräten bei Familien und Freunde sinnvoll sein, Maschinen auch zu mieten. Bei Ihrem örtlichen Baumarkt, z.B. toom finden Sie in der Regel eine umfangreiche Auswahl an mietbaren Maschinen und Geräten. Die Kosten-Nutzen-Rechnung können Sie anhand des Anschaffungspreises und der Verwendungsdauer erstellen.

 

Schritt 2: Die Gestaltung der Terrasse

Für Naturgenießer

Sie mögen es grün und lebendig? Dann gestalten Sie ihre Terrasse doch mit Holz und Naturstein. Ein Hochbeet für Gemüse und gerade hochwachsende Pflanzen, die Ihnen an heißen Tagen zusätzlichen Schatten bieten, schaffen eine gemütliche, privat Wohlfühloase.

Terrasse im Boho- Stil

Eine weitere Möglichkeit ist die Gestaltung im beliebten Boho-Stil. Perfekt für Freidenker und all jene, die Entspannung sowohl allein als auch im Kreise von Freunden oder Familie suchen. Ein klassischer Bodenbelag mit einem Ozean-Mittelmeer-Flair ist Naturstein. Die Gemütlichkeit ist beim Boho wesentlich, deshalb gilt: Kissen auf allen Sitzmöglichkeiten! Am besten noch Bodenkissen drum herum. Ergänzen Sie Ihren Look um Outdoor-Teppiche oder Decken mit frechen Fransen.

Moderne- Terrasse

Wenn Sie es doch eher klassisch, klar und dezent halten möchten, empfehlen wir Ihnen eine moderne Gestaltung der Terrasse. Dazu passen großflächige Fliesen und Lounge Möbel. Zusätzlich indirekte Beleuchtungen für den Abend und ein Kamin runden das ganze perfekt ab.

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