Ratgeberinhalt des F.A.Z.-Immobilienmarkts

Immobilien in Dresden – so vielfältig wie die Elbstadt selbst

Die sächsische Landeshauptstadt hat sich längst einen Ruf als Wohnort mit hoher Lebensqualität gesichert. Eine attraktive Landschaft, historische Bausubstanz und eine Vielzahl von politischen, universitären und kulturellen Einrichtungen sorgen für einen stetigen Zuzug. Informationen über die Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt finden sich hier.

Die sächsische Landeshauptstadt ist idyllisch inmitten des Elbtals gelegen und dank der barocken Architektur, unzähliger Kultureinrichtungen und vieler gut erreichbarer Ausflugsziele nicht nur bei Touristen beliebt. Nachdem Dresden nach der Deutschen Wiedervereinigung zunächst Einwohner verlor, nimmt die Bevölkerungszahl seit Ende der 1990er Jahre stetig zu und liegt aktuell bei knapp 560.000 Einwohnern. Die positive wirtschaftliche Entwicklung sorgt ihrerseits dafür, dass Dresden voraussichtlich auch weiterhin wachsen wird.

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Historischer Immobilienbestand und dynamische Entwicklungen

Die Bautätigkeit und der Immobilienbestand nehmen seit vielen Jahren zu, während der Leerstand von 2003 bis 2016 um mehr als elf Prozent abgenommen hat. Der Altbaubestand mit Wohngebäuden, die vor 1918 gebaut wurden, beträgt 28 Prozent. Mehr als zwei Drittel der Wohnungen sind Zwei- und Dreiraumwohnungen, die in den innerstädtischen Lagen etwas kleiner ausfallen.

Die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter ist in zwei Jahren von 5,70 Euro auf über sechs Euro im Jahr 2017 gestiegen. Innerhalb der Stadt unterscheiden sich die Preise stark: Während in einfachen Altbaulagen mit Mieten von etwa dreieinhalb Euro zu rechnen ist, sind es im gehobenen Altbau bereits über acht Euro. Ebenso unterscheiden sich die Verkaufspreise von Bestandswohnungen, die sich derzeit durchschnittlich abhängig von der Größe zwischen 1.200 Euro und knapp 2.800 Euro pro Quadratmeter bewegen.

Sehenswürdigkeiten in Dresden:

  • Neumarkt
  • Frauenkirche
  • Fürstenzug
  • Residenzschloss
  • Kathedrale
  • Semperoper
  • Brühlsche Terrasse

 

Vom Studentenquartier bis zum historischen Villenviertel - Stadt mit vielen Gesichtern

Neun Hochschulen machen Dresden interessant und ziehen viele Studenten an, die sich zumeist in den innenstädtischen Vierteln wie der Inneren und Äußeren Neustadt niederlassen. Dort ist nicht nur die Nähe zur Technischen Universität gegeben, sondern auch ein Altbaubestand mit WG-tauglichen Wohnungen vorhanden. Aufgrund der hohen Nachfrage ist nicht nur der Leerstand in Quartieren wie der Südvorstadt oder Johannstadt auf unter vier Prozent gefallen. Auch die Mietpreise erreichen in den innerstädtischen Altbaubeständen im gehobenen Bereich mit teils über acht Euro die höchsten Quadratmeterpreise der Stadtteile.

Ebenfalls hohe Preise erzielen in Dresden sowohl bei der Miete als auch beim Kauf von Immobilien die historischen Villenvororte wie Loschwitz und Blasewitz. Auch die Stadtteile Weißer Hirsch, Wachwitz und Coschütz gehören zu den beliebten Villenvierteln nordöstlich der Elbe, in die es besonders Familien zieht.

Große Bestände an Neubauten, die nach 1991 errichtet wurden, liegen in den Stadtteilen in Klotzsche, Weißig, Leubnitz-Neuostra, Striesen-West und Laubegast. Typische DDR-Plattenbauwohnhäuser finden sich in fast der ganzen Stadt und wurden nach und nach teils sehr hochwertig saniert. Sie tragen ebenfalls zu einem diversifizierten Markt für Immobilien in Dresden bei.

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