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Die erste eigene Wohnung: Welche Kosten auf Sie zukommen

Ist es endlich so weit und der Auszug aus dem Elternhaus rückt näher, so kommt zwangsweise irgendwann auch die Frage auf, was so eine eigene Wohnung überhaupt kostet und was neben den Kosten für die Wohnung an und für sich noch so auf einen zukommt. Immerhin braucht es auch eine Grundlage, damit der Haushalt überhaupt läuft und die ist leider nicht in der Wohnungsmiete inbegriffen.

 

Der erste Kostenpunkt sind zum Beispiel schon mal die sogenannten Nebenkosten, die noch auf die Kaltmiete der Wohnung aufgeschlagen werden. Dazu können zum Beispiel Dinge wie die Wasserkosten (auch Abwasser!), Grundsteuer, Reinigung, Gartenpflege, Hausmeister, Antenne, Beleuchtung, Schornsteinreinigung oder der Fahrstuhl fallen. Da sich das von Haus zu Haus unterscheidet, hilft hier ein Blick in den Mietvertrag. Bei manchen Wohnungen sind Kosten für das Internet und Telefon beispielsweise schon in den Nebenkosten dabei. Oder aber die Gebühr für den Parkplatz. Das kann sich wirklich massiv unterscheiden, dementsprechend lässt sich auch kein allgemeiner Betrag X für die Nebenkosten festlegen. Die Mieten in Deutschland sind so unterschiedlich, dass es keinen Sinn macht, hier eine Zahl zu nennen. Beste Anlaufstelle für diese Info ist der Vermieter oder aber andere Mieter im Haus.

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Dazu kommen posten wie Strom, Versicherungen, Müllgebühren, die eigene Mobilität, die GEZ und eventuelle Anschluss- und Nutzungsgebühren des Telefons bzw. Internets, sowie die allgemeinen Lebenshaltungskosten, zu denen Lebensmittel, Bekleidung und Freizeitkosten zählen. Vor allem der letzte Punkt sollte pro Person mit ca. 50 € pro Woche bedacht werden.

 

Eine Beispielrechnung könnte also wie folgt aussehen:

 

Miete – 400 €

Nebenkosten – 150 €

Stromkosten – 30€

Lebenshaltungskosten – 200 €

Internet/Telefonie/Handy – 30 €

KFZ, inkl. aller Kosten – 150 €

div. Versicherungen – 50 €

 

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Insgesamt würden also Kosten von 1.010 € entstehen. Darin sind Kosten wie z.B. persönliche Wünsche noch nicht enthalten.

Wie Sie sehen, sind also die Kosten für einen Ein-Personen-Haushalt schon nicht zu unterschätzen. Dementsprechend wichtig ist es, sich genau darüber im Klaren zu sein, wohin die Kosten fließen und was einem am Ende des Monats noch zur freien Verfügung bleibt. Als weiterer Punkt kommt nämlich noch die erste Einrichtung dazu. Hier gibt es zwar Tricks, wie Sie sparen können (Flohmärkte, Online-Anzeigen, Free-Your-Stuff-Gruppen), aber dennoch werden Sie nicht drum herum kommen, das ein oder andere Teil selbst zu kaufen. Machen Sie sich hier unbedingt eine genaue Aufstellung, was Sie benötigen, was Sie eventuell umsonst bekommen können und was für Kosten am Ende auf Sie zukommen, damit Sie nicht unwissend in eine kleine Kostenfalle tappen.

Ansonsten steht Ihrer ersten eigenen Wohnung aber nichts mehr im Weg. Organisation ist alles!

 

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