Gesundes Wohnen – Warum Sie auch auf Ihre Wohngesundheit achten sollten

Eine ausgewogene Ernährung oder viel Bewegung an der frischen Luft: Ein gesunder Lebensstil ist vielen Menschen wichtig. Da liegt es nah, sich auch über die eigene Wohngesundheit Gedanken zu machen. Wir erklären Ihnen, was es damit auf sich hat, was Sie krank machen kann und was Sie am besten dagegen unternehmen können.

 

Zuhause ist der Ort, an dem Sie sich wohlfühlen sollten. Dabei sollten Ihre eigenen vier Wände Sie auf gar keinen Fall krank machen – können es aber. Sie denken zunächst sicherlich an verschmutzte Außenluft, die gerade in Großstädten oder an viel befahrenen Hauptstraßen in das Zuhause dringen. Doch vor allem Boden-, Decken oder Wandmaterialien sowie neben Möbeln auch weitere Einrichtungsgegenstände sind es, die gesundheitsschädliche Substanzen enthalten können und diese dann in den Innenräumen ausgasen. Auch der Mensch selbst trägt zur Verschlechterung der Raumluft bei, sei es durch Kochen, Duschen oder auch das bloße Atmen, denn durch das Ausatmen von Kohlendioxid und Feuchtigkeit verschlechtert sich die Raumluft ebenfalls.

Die Raumluft

Der Mensch atmet etwa 20 Kubikmeter Luft pro Tag ein und aus. Dabei verbringt er die meiste Zeit jedoch nicht im Freien, sondern bis zu 90% des gesamten Tages in geschlossenen Räumen, z.B. während der Arbeit. Bis zu fünfmal mehr Schadstoffe kann die Luft in geschlossenen Räumen enthalten im Vergleich zu draußen. Die Qualität der Innenraumluft wird besonders durch die Faktoren Schadstoffe (z.B. Pollen, Schimmel, Tabakrauch), Kohlendioxid und Feuchtigkeit bestimmt.

Richtig lüften

An kalten Tagen das Fenster für wenige Minuten in Kippstellung? Falsch! Richtig und auch energiesparend lüften Sie, indem Sie stoß- und nicht kipplüften. Alle drei Stunden sollten Sie hier für mindestens drei Minuten die Fenster ganz öffnen. Auch regelmäßiges Staubsaugen sollte auf Ihrem Putzplan stehen – und vergessen Sie nicht, den Filter dabei regelmäßig zu reinigen bzw. auszutauschen.

Smarte Helfer

Wer gerne genau Bescheid weiß, der kann auf Technik setzen und die Raumqualität von Sensoren überwachen lassen. Wird hier ein erhöhter CO2-Gehalt oder vermehrt Feuchtigkeit in der Luft erkannt, gibt Ihnen dies das Zeichen zum Lüften. Luftreiniger, z.B. von Dyson erhalten Sie mit einem aktuellen SATURN-Gutschein jetzt günstiger.

Schimmel vermeiden

Dieses Thema geht Hand in Hand mit korrektem Lüften: Vermeiden Sie die Ansammlung von Feuchtigkeit in Ihrem Zuhause. Hier gilt: Nach dem Duschen immer lüften, das Stehen von Wasser vermeiden und beim Trocknen von Wäsche in der Wohnung auch darauf achten, regelmäßig die Fenster zu öffnen. Idealerweise sollten Sie – besonders im Winter – Ihre Wäsche nicht in der Wohnung trocknen.

Der Kassenbon entscheidet

Ihre Wohngesundheit beeinflussen Sie auch durch Ihre Kaufentscheidungen. Achten Sie auf schadstoffgeprüfte Ware, z.B. wenn Sie Farbe im Baumarkt kaufen. Unter Umständen müssen Sie hierbei zwar etwas tiefer in die Tasche greifen, langfristig zahlt es sich jedoch auf jeden Fall aus. Auch beim Kauf von Teppichen, Möbeln oder anderer Einrichtung sollten Sie mindestens auf Ihre Nase vertrauen. Gegenstände, die schon vor dem Kauf starke Gerüche absondern, weisen eventuell auf die Verwendung gesundheitsschädlicher Stoffe hin.

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Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser

Bei Umzug, Neu- oder Umbau empfiehlt es sich, die Raumluftqualität mit Ihrem Anbieter zu vereinbaren. Dies sollten Sie unbedingt vertraglich festlegen und nach erfolgreichem Bau von Experten überprüfen lassen.

Elektrosmog

Der Innenraum wird natürlich auch durch eines – und das in den letzten Jahren und durch vermehrtes Home Office noch mehr – belastet: Elektrosmog durch WLAN und Mobilfunk. Genauere und verlässliche Angaben zu den gesundheitlichen Folgen können bislang jedoch nicht gemacht werden. Es empfiehlt sich jedoch, die Strahlung vor allem im Schlafzimmer auf ein Minimum zu reduzieren, damit Sie einen ungestörten Schlaf haben können: Stellen Sie Ihr WLAN nachts aus (z.B. mit einer Zeitschaltfunktion) und verzichten Sie darauf, das Smartphone angeschaltet neben dem Bett liegen zu lassen. 

Putzen mit Plan

Aerosole in der Atemluft vermeiden Sie auch durch die Wahl der richtigen Putzmittel. Vermeiden Sie daher beispielsweise aggressive Reinigungsmittel und setzen Sie auf nachhaltigere Reinigungsmittel – viele davon können Sie auch ganz einfach herstellen, z.B. mit Essig, Zitronensäure und Natron. Wer dennoch nicht auf Reiniger verzichten möchte, sollte Sprühflaschen vermeiden und auch hier auf richtiges Lüften nach dem Putzen achten.

 

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