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Hochbeete: ein Highlight im Garten

Hochbeete liegen im Trend. Man sieht sie ebenso im üppigen Landhaus- wie im eleganten Architektengarten. Kein Wunder: Sie sind – einmal angelegt – einfach zu erhalten und zu pflegen und liefern laufend frische Kräuter, Obst und Gemüse.

 

Wer einen Garten hat, der möchte auch Kräuter und meist sogar Obst und Gemüse aus eigenem Anbau ernten. Das schmeckt einfach besonders gut. Doch ein Nutzgarten will auch gepflegt werden und braucht Platz. Deshalb ist ein Hochbeet besonders praktisch, erklären die Gartenexperten von „Blumen – 1000 gute Gründe“: „So ein Hochbeet erleichtert die Arbeit ungemein. Zudem sieht es auch noch gut aus und lässt sich an viele Gartenstile anpassen. Im Landhausgarten passt zum Beispiel eine Umrandung aus rustikalen Bahnschwellen. Wenn’s eher modern sein soll, eignen sich gemauerte Formen oder Gabionen. Ganz besonders schick sind Rahmen aus Metall oder Cortenstahl.“

FAZ19_TGG_Hochbeet_B1.jpg               Quelle: Blumen – 1000 gute Gründe

Das Geheimnis des Hochbeets ist aber sein innerer Aufbau: unten Äste und Zweige, darüber Laub, Stauden- und Rasenschnitt, darauf gute Gartenerde mit etwas Kompost als Starthilfe. Jede Schicht sollte zwischen 5 und 25 Zentimeter dick sein – je mehr, desto länger hält das Beet. Durch die Verrottung in den unteren Schichten ist die Erde hier einige Grad wärmer als im normalen Gartenboden und enthält wichtige Nährstoffe. Gemüse und Kräuter können so früher gesät und reicher geerntet werden. Nach fünf bis sieben Jahren ist die Basis verrottet und kann als Kompost im Garten ausgebracht werden, das Hochbeet wird dann neu aufgesetzt.

Darüber hinaus hat das erhöhte, meist längliche Format noch mehr Vorteile: Man kann ganz einfach um das Beet herumgehen und alle Stellen bequem im Stehen erreichen. Das ist knie- und rückenschonend und erleichtert die Pflanzenpflege. Auf Augenhöhe hat man auch die Schädlinge besser im Blick. Ein weiterer Vorteil: Die gefräßigen Nacktschnecken haben einen längeren Weg bis zum Salat und werden mit zusätzlichen Hürden wie einem Schneckenzaun oder Kupferband, das sich gut an der Umrandung befestigen lässt, abgehalten.

FAZ19_TGG_Hochbeet_B2.jpg                                                      Quelle: Blumen – 1000 gute Gründe

Das Beste am Hochbeet sind natürlich die Pflanzen. Gut eignen sich Kombinationen aus leckerem Naschgemüse oder -Obst, wie Tomaten, Gurken oder Beerensträuchern, Küchenkräutern, zum Beispiel Petersilie oder Schnittlauch, und Gemüse wie Möhren, Radieschen, bunter Mangold oder Salate. Dazu passen einjährige Blumen bestens: Ringelblumen oder Tagetes zum Beispiel locken mit ihren Blüten Insekten zur Bestäubung an, wehren verschiedene Schädlinge ab – und sorgen für Farbe im Beet.

Weitere Tipps und Trends rund um Pflanzen und Dekoration im Garten haben die Experten unter www.1000gutegruende.de.

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