Freitag, 23. August 2019
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Hundegebell in der Nachbarschaft: Ruhestörung?

Wer kennt es nicht: Der Hund der Nachbarn bellt oder schlägt an, weil er draußen etwas Ungewöhnliches gehört hat. Vielleicht spielt er auch gerade oder fühlt sich anderweitig unwohl. Das Hundegebell ist laut und vielleicht zu einer Zeit, zu der Sie lieber schlafen würden, als wachgehalten zu werden. Doch welche Möglichkeiten gibt es in einem solchen Fall? Ist von Ruhestörung zu reden oder liegt doch etwas ganz anderes vor? 

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Zunächst einmal sollten Sie versuchen, mit dem entsprechenden Nachbarn in Ruhe zu reden. Meist trägt das schon erste Früchte und der Hundehalter kann sich den Ursachen für das Anschlagen seines Hundes annehmen. Möglicherweise ist damit das Problem schon gelöst – falls dem nicht so ist, sollten Sie im nächsten Schritt genau aufschreiben, wann der Hund bellt und vor allem wie lange. 

Wollen Sie nämlich polizeiliche oder gerichtliche Schritte unternehmen, benötigen Sie eine lückenlose Beweisführung, die genau belegt, wann und inwieweit sie von dem Hundegebell gestört werden. Sehen Sie sich unbedingt auch Gerichtsurteile aus Ihrem Bundesland zu dieser Thematik an; Viele sagen bereits, dass ein gewisses Maß Hundegebell ortsüblich ist und daher erlaubt. Nur zu den von der Stadt festgelegten Ruhezeiten muss der Hund zwingenderweise still sein. Ansonsten ist Hundegebell für 30 Minuten am Tag, aber nicht länger als zehn Minuten am Stück, zumutbar. 

Dementsprechend ist es, wie gesagt, besonders wichtig, genau und korrekt aufzuschreiben, wann und wie lange der Hund bellt. Ist es vielleicht immer nur dann, wenn der Nachbar gerade ein paar Minuten nicht da ist? Vielleicht können Sie dem Nachbarn in diesem Fall sogar anbieten, in dem kurzen Zeitraum ein Auge auf den Hund zu haben, um das Hundegebell für alle zu unterbinden. Eventuell ist es auch eine Möglichkeit für den Hundebesitzer, diesen mitzunehmen.  

Lösungsansätze gibt es viele – Sie müssen nur mit dem betroffenen Hundehalter reden und vielleicht auch etwas Hilfsbereitschaft und Nachsicht an den Tag legen. Denn Übung macht den Meister – und wenn Babys schreien, hält man ihnen ja auch nicht den Mund zu, oder? 

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