Plastik in der Küche vermeiden – 5 einfache Tipps

Lieber Fahrrad fahren statt mit dem Auto, weniger Fleisch konsumieren und möglichst regional einkaufen – es gibt viele Möglichkeiten im Alltag der Umwelt etwas Gutes zu tun. Das fängt schon in der Küche- Lassen Sie sich von unseren Tipps inspirieren, wie Sie in der Küche auf unnötigen Plastikverbrauch verzichten können.

 

Glasstrohhalme

Seit Juli 2021 ist der Vertrieb von Einwegplastik in der EU verboten. Dazu gehören unter anderem Plastikteller, -besteck und Strohhalme. Da in der Küche für gewöhnlich Silberbesteck oder Ähnliches verwendet wird, muss besonders eine Alternative zu Plastikstrohhalmen her. Glasstrohhalme sind nicht nur umweltschonend, sondern sehen im Getränk auch gleich hübscher aus. Diese können Sie jahrelang zum Trinken von Cocktails, Saft & Co. verwenden. Wer Kinder hat oder wem Glasstrohhalme zu riskant sind, kann auch zu Metallstrohhalmen greifen. Ob erste oder zweite Alternative – meistens erhalten Sie beim Kauf eine kleine Bürste, mit der Sie die Strohhalme reinigen können.

Brotbeutel aus Stoff oder Papier

Wer kennt es nicht: Sie kaufen ein neues Brot beim Bäcker oder im Discounter und erhalten dieses verpackt in einem Plastikbeutel. Auch wenn Plastik vermeintlich Lebensmittel frisch halten soll, ist dies bei Backwaren eher nicht der Fall. Schnell bildet sich Schimmel und Sie können das Brot in nur wenigen Tagen wegschmeißen, sofern es noch nicht verzehrt wurde. Umweltschonende Alternative? Ein Brotbeutel aus Papier oder Stoff. Diese sind nicht nur wiederverwendbar, sondern sorgen auch dafür, dass sich neben Brötchen & Co. keine Hitze bildet. Dies verringert die Schimmelgefahr und Sie können Ihre Backwaren für einen längeren Zeitraum frisch halten.

 

Bienenwachstücher

Frischhaltefolie und Alufolie sind schon lange out. Stattdessen können Sie lieber zu Bienenwachstüchern greifen. Diese haben dank antibakterieller Inhaltsstoffe eine längere Lebensdauer und können bis zu zwei Jahre eingesetzt werden. Verwenden können Sie diese, um Lebensmittel, wie Obst- und Gemüsehälften abzudecken, oder Reste vom Abendessen für den nächsten Tag frisch zu halten.

Wassersprudler

Er ist bereits in vielen Haushalten vorhanden und spart Ihnen sowohl Platz als auch Plastik in der Küche: der Wassersprudler. Dieses Küchengerät gibt es in verschiedenen Preisklassen und Größen. Neben der Einsparung von Plastik hat der Wassersprudler aber noch einen weiteren Vorteil. Sie müssen keine Wasserkisten mehr schleppen. Denn wenn Sie einen Wassersprudler besitzen, müssen Sie die mitgelieferten (Glas-)Flaschen lediglich mit Leitungswasser befüllen und mithilfe des Wassersprudlers mit Kohlensäure versetzen. Fertig! Schon haben Sie unästhetische Pfandflaschen aus Ihrer Küche verbannt und sparen insgesamt auch noch Geld und Mühe. Mit einem SATURN-Gutschein sichern Sie sich Preisvorteile auf eine Vielzahl an Wassersprudlern.

Baumwollnetze & Jutebeutel

In der Küche benötigen Sie viele Behälter zur Aufbewahrung von trockenen Lebensmitteln, wie beispielsweise Nudeln oder Reis und weiteren Dingen. Ähnlich wie bei den Backwaren lohnt es sich auch frisches Obst- und Gemüse in Behältern oder atmungsaktiven Tüten aufzubewahren. Eine plastikfreie Alternative bieten hier Baumwollnetze, in denen Sie Äpfel, Kartoffeln & Co. sowohl im Kühlschrank als auch in der Vorratskammer für längere Zeit frisch halten können. Das Beste: die Netze können Sie auch mit zu Ihrem Einkauf nehmen, um Plastiktüten für den Transport zu vermeiden. Für den Transport eignen sich außerdem wiederverwendbare Jutebeutel. 

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