Sanierung eines Altbaus – Welche Versicherungen lohnen sich?

Statt ein neues Haus zu kaufen, weil ihr Herz für alte Gebäude und Ihren Charme schlägt, entscheiden Sie sich für einen Altbau. Oder aber sie erben ein Haus, das Aufgrund seines Alters als Altbau zählt. Wie auch immer Sie an Ihr Schmuckstück gelangt sind, bevor Sie es beziehen können, muss es selbstverständlich erst einmal saniert werden. Damit Sie hier keine Probleme bekommen, lohnt es sich, entsprechende Versicherungen abzuschließen. Weil die Auswahl groß ist und die Meinungen sich beim Bedarf scheiden, haben wir Ihnen eine Liste zusammengestellt – dann entscheiden Sie am Ende, was Sie brauchen und was nicht. 

 

Zunächst einmal gilt es abzuwägen, ob Sie nur geringe Sanierungs- bzw. Modernisierungsmaßnahmen vornehmen und ob diese ggf. unter Ihre private Haftpflichtversicherung fallen. Das finden Sie am besten heraus, indem Sie diese anrufen oder die Versicherungsunterlagen heraussuchen und selbst nachsehen. Falls diese nicht greift, benötigen Sie unbedingt eine Bauherrenhaftpflichtversicherung. Dazu unten mehr.  

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Folgende Versicherungen sollten Sie sich ansehen, wenn Sie Ihren Altbau sanieren und modernisieren möchten:  
 

  • Bauleistungsversicherung 
    Diese Versicherung umfasst nicht nur den Bauherren, sondern auch alle beauftragten Unternehmen und soll dafür sorgen, dass Bauvorhaben und die Fertigstellung versicherungstechnisch abzudecken. Das heißt, dass die Versicherung Bauleistungen, Bestandteile, Baustoffe und die Einrichtung versichert. Auch eine Elementardeckung ist enthalten – gegen alle Schäden, die durch die Natur entstehen sowie bauliche Fehler. 
  • Baufertigstellungsversicherung 
    Diese Versicherung ist vor allem dann lohnenswert, wenn Sie nur ein Unternehmen beauftragen. Sollte dieses seine Arbeit nicht fertigstellen, weil z.B. eine Insolvenz angemeldet wurde, kommt die Versicherung für weitere, entstehende Kosten auf. 
  • Bauherrenhaftpflichtversicherung 
    Springt bei Sach-, Personen- oder Vermögensschäden bzw. Forderungen dieser Art gegen den Bauherren ein und prüft diese vorab auch. 
  • Bauhelferversicherung 
    Sobald Freunde und Familie an der Immobilie mitarbeiten, sollte eine Bauhelferversicherung abgeschlossen werden. Die Versicherung der Berufsgenossenschaft deckt nur wenige Leistungen. Kommt es aber zu einem Wege- oder einem Arbeitsunfall, sollte die bestmögliche Versicherung vorhanden sein. 
  • Feuerrohbauversicherung 
    Durch eventuelle Policen für Elementarschäden ist ein Schadensfall durch Feuer, Explosion oder Blitzeinschlag nicht gedeckt. Dementsprechend sollten Sie eine entsprechende Versicherung abschließen und kein Risiko eingehen. 

 

Weitere Informationen zu entsprechenden Versicherungen finden Sie im Netz. Informieren Sie sich gründlich und vergleichen Sie die Angebote, um das Beste ausfindig zu machen. Sehen Sie sich außerdem genau an, was enthalten ist und was nicht. Nicht, dass Sie am Ende eine Versicherung haben, die gar nicht das abdeckt, was Sie eigentlich für Ihre Modernisierungsmaßnahmen benötigen. Das wäre nicht nur unnötig, sondern auch ein echter Nachteil für Sie und Ihre Immobilie. 

 

Und falls Sie die neue Einrichtung auch schon kaufen wollen, schnappen Sie sich einen Made.com-Gutschein und legen Sie los. 

 

 

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