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Fertighäuser – Wie langlebig sind sie wirklich?

Haus ist inzwischen nicht mehr gleich Haus. Immerhin kann man zwischen den verschiedensten Bauweisen, verschiedenen Aussehen und noch verschiedeneren Inneneinrichtungen und Ausbauweisen wählen. Besonders beliebt war in den letzten Jahren dabei das Fertighaus, also eine Bauart, bei der die Teile des Hauses bereits vorgefertigt geliefert werden und in eine aufgebaute Konstruktion integriert werden. So spart man nicht nur Geld, sondern auch viel Zeit. Und in der Qualität und Langlebigkeit steht so ein Fertighaus einem Massivhaus auch in nichts nach … oder?

Zunächst einmal gilt es zu erwähnen, dass die Fertighäuser deutscher Unternehmen nach den Vorgaben der Qualitätsgemeinschaft deutscher Fertigbau, kurz QDF, hergestellt werden. Demnach wird diesen Häusern eine Lebensdauer von mehr als 100 Jahren zugeschrieben, vorausgesetzt, man geht mit seinem Heim pfleglich um, nimmt regelmäßige Wartungen vor und kümmert sich innerhalb der üblichen Nutzung gut um das Haus. Dabei ist es im Übrigen vollkommen egal, ob Sie sich ein Fertighaus aus Holz oder Stein kaufen – die Angaben sind für alle Bauweisen gültig und ein Holzhaus steht einem anderen Haus in Nichts nach. Egal ob es dabei um Brandschutz, Dämmung oder andere Belange geht.

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Zudem dauert der Aufbau eines Fertighauses nur wenige Tage. Das bedeutet, dass das Material nur wenigen Umwelteinflüssen ausgesetzt ist. Die strengen Richtlinien und Vorgaben schützen das Bauwerk des Weiteren vor Schäden. Die regelkonforme Bauweise wird streng kontrolliert, sodass man durchaus sagen kann, dass mit einem Fertighaus weniger unvorhergesehene Schäden und Problematiken auf Sie als Bauherren zukommen. Im besten Falle haben Sie ein sehr viel hochwertigeres Haus als bei einem Massivbau.

Von diesen Faktoren hängt die Lebensdauer eines Fertighauses ab:

 

  • Nutzungsverhalten
  • Umwelteinflüsse
  • Instandhaltung
  • Eventuelle Mängel beim Bau
  • Fehler in der Bauplanung
    Eigenschaften der Baustoffe

 

Da regelmäßige Wartungsarbeiten anfangen – wie auch bei einem Massivhaus – sollte der Hausherr frühzeitig daran denken, eine Reserve für eben diese anzulegen. Zu anfallenden Arbeiten können unter anderem Fenster und Türen, das Dach oder auch die Heizungsanlage gehören. Für all diese Posten, und einige weitere, gibt es eine offizielle Empfehlung, wie oft die Bauteile erneuert werden sollten. Hält man sich daran, hat man keine Schäden an der Bausubstanz zu befürchten und stellt so sicher, dass das Haus auch weiterhin attraktiv und nutzbar bleibt.

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Wie bereits erwähnt, steht ein Fertighaus einem Massivhaus bei der richtigen Nutzungsweise und dem entsprechenden Verhalten der Bewohner in kaum etwas nach. Das einzige offensichtliche Manko ist der Wiederverkaufswert, der noch immer bei starken 10 % gegenüber eines Massivhauses liegt.

Es ist also empfehlenswert, sich vor den Bauplänen absolut sicher darüber zu sein, welche Bauweise man bevorzugt und welche eher zu den eigenen Bedürfnissen passt. Auch wenn die Lebensdauer nahezu gleich ist, gibt es doch immer wieder Gründe, die eher für die eine oder mehr für die andere Bauweise sprechen. Welche das im Endeffekt für Sie ist, können nur Sie selbst entscheiden.

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